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Gamaschen für Pferd – 24 Stunden?

Kundenanfrage zwecks Gamaschen für Pferd – 24 Stunden:

bin durch Zufall auf Ihre Homepage geraten und mir gefällt ihre Produktbeschreibung sehr gut!! Allerdings hab ich ein Problem bei meinem Pferd wo irgendwie jeder ansteht. Wahrscheinlich gibt es hierfür eine simple Erklärung: Vielleicht können ja Sie mir helfen.

Folgende Sachlage: Habe bei meinem Pferd Schürfwunden (allerdings keine frischen) am hinteren Röhrbein entdeckt. Trainer meint, dass es aussieht, als würde er sich das selber zufügen mit Herumbucklerei auf der Koppel. Durchs Reiten kann es fast nicht passiert sein, da es mir bzw. Trainer aufgefallen wäre. Daher vermuten wir die Koppel. Hufschmied ist seit drei jahren der gleiche am Werk. Daher kann es also auch nicht kommen.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: gibt es Stallgamaschen, die ich 24h am Tag ohne jegliche Probleme auf Koppel und Stall am Pferdebein lassen kann ohne dass das Bein bzw. die Sehne dadurch längerfristig geschädigt wird !? Würde mich sehr auf eine Antwort freuen. Ich glaube, ihr seid schon fast meine letzte Rettung. Auch Tierarzt ist etwas überfordert in dieser Produktfrage!

Unsere Antwort:

Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Stallgamaschen sind alle hoch atmungsaktiv, sodass diese auch über einen längeren Zeitraum getragen werden können. Von einer Verwendung über 24 Stunden würden wir Ihnen jedoch prinzipiell abraten. Wichtig ist, dass ans Pferdebein auch mal Luft kommt. Es sollte nicht 24 Stunden am Tag eingewickelt sein.

Keramik Stallgamaschen

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Transportgamaschen – wer die Wahl hat – hat die Qual?

Die Pferdebeine sollten beim Transport auf  jeden Fall ausreichend mit Transportgamaschen geschützt werden, denn beim Hängerfahren vor allen Dingen in den Kurven haben die Pferde oft erhebliche Probleme sich im Hänger auszubalancieren und treten oft hin und her. Da kann es schon mal passieren, dass sie sich selbst dabei treten. Auch beim Ein- und Ausladen kann das Pferd mal unerwartet irgendwo abrutschen und mit dem Fesselkopf oder Röhrbein irgendwo hängen bleiben. Um Verletzungen in so einem Fall zu vermeiden, sollten Pferde daher nur mit Transportgamaschen transportiert werden. Transportgamaschen gibt es in allen möglichen Farben und Formen. Es gibt kurze und lange Ausführungen, günstige und sehr teuere Varianten. Früher hatte man Transportgamaschen aus Filz, die  mit Schnallen geschlossen wurden. Diese hatten allerdings den Nachteil, dass sie nicht gewaschen werden konnten. Diese rochen dann nach einiger Zeit sehr streng. Pferde pinkeln und äpfeln ja sehr oft während einer Hängerfahrt und da kommen schon mal einige Spritzer an die Transportgamaschen.

Heutzutage werden modernere Funktionsmaterialien für die Herstellung von Transportgamaschen verwendet, die auch waschbar sind. Bevorzugen sollte man eher die längere Ausführung, die auch die Karpalgelenke vorne und die Sprunggelenke hinten schützt. Auch die Hufe und der Kronrand sollten von den Transportgamaschen gut bedeckt werden. Geschlossen werden die Transportgamaschen üblicherweise mit Klettverschlüssen. Als Außenmaterial sollte ein robuster stabiler Stoff zum Einsatz kommen, der auch mal nur mit einem feuchten Lappen abgewischt werden kann. Im Innenbereich sollte ein weiches Teddyfellfutter oder Fleecefutter zum Einsatz kommen, das wie das Außenmaterial auch, hoch atmungsaktiv sein sollte. Dazwischen empfiehlt sich eine dicke stabile Wattierung als Schlag- und Polsterschutz.

Wir haben lange getestet bis wir eine Ausführung gefunden haben, die die Pferdebeine optimal schützt.

Wichtig vor dem Kauf ist aber immer die individuelle Beratung vor dem Kauf, denn jedes Pferd ist ein klein wenig anders. Transportieren Sie Ihr Pferd das allererste Mal mit Transportgamaschen, sollten Sie vor dem ersten Verladen die Transportgamaschen auf jeden Fall schon ein paarmal vorher probehalber angelegt haben, damit sich das Pferd langsam daran gewöhnen kann, denn das Tragen ist für das Pferd zuerst etwas unangenehm. Aber mit etwas Übung gewöhnt sich das Pferd sehr schnell daran.

Transportgamaschen

Transportgamaschen

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22-jährige Holsteiner Stute mit Arthrose und Gallen

Anfrage für eine Kundenberatung zu Gamaschen für ein Pferd:

Ich habe eine 22-jährige Holsteiner Stute mit Arthrose und Gallen an den beiden hinteren Fesselgelenken (außerdem durchtrittig). Meine Osteopathin empfahl einerseits Fesselkopfgamaschen zur Unterstützung bem Reiten und die Wärme Stallgamaschen. Ihre Gelenke sind an der dicksten Stelle links 38cm und recht 36-37cm. Ìch hatte bereits lokal Gamaschen in XL gekauft, die jedoch nicht anatomisch und damit vorne viel zu eng waren. Wären die Anatomischen und die Stallgamaschen so flexibel, mit ihren dicken Gelenken klar zu kommen?

Unsere Antwort:

Wir würden Ihnen zur Unterstützung der Reduktion des Fesselkopfumfanges Ihres Pferdes empfehlen zuerst die Bandagierunterlagen zu verwenden. Weder die Fesselkopfgamaschen noch die Stallgamaschen passen hinsichtlich des Umfanges aufgrund der Gallen. Sie müssen auch unbedingt beachten, daß Gamaschen nicht zu fest sitzen, da dann der Lymphfluss wieder behindert wird. Daher unsere Empfehlung die Bandagierunterlagen zu verwenden und nicht zu fest zu bandagieren.

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Transportgamaschen anlegen

Wenn man Pferde transportiert sollte man die Beine der Pferde vor Verletzungen schützen. Beim Be- und Entladen kann es schnell mal passieren, dass die Pferde seitlich von der Rampe abrutschen. Auch beim Hängerfahren stehen manche Pferde sehr unruhig und können sich selbst leicht treten und verletzen. Aus diesem Grund ist ein Transportschutz sehr empfehlenswert. Es besteht die Möglichkeit die Beine mit dicken Bandagierkissen und Bandagen zu schützen oder man entscheidet sich sofort für richtige Transportgamaschen. Transportgamaschen sollten immer sehr dick wattiert sein, damit sie das Pferdebein auch optimal gegen äußere Einflüsse abpolstern. Auch ein anatomischer Schnitt der Transportgamaschen ist von Vorteil, d.h. die Transportgamaschen für die Vorderbeine sind meist anders geschnitten als die Transportgamaschen für die Hinterbeine. Das hat auch seinen Sinn. Sie sollten darauf achten, dass die Transportgamaschen ausreichend lang geschnitten sind, sodass sowohl die Karpalgelenke vorne als auch das Sprunggelenk hinten gut geschützt sind. Dies ist auch ein wesentlicher Vorteil im Vergleich zur Verwendung von Bandagierkissen + Bandagen.

Trägt ein Pferd das erste Mal Transportgamaschen laufen die Pferde meist am Anfang … wie sagt man so schön … „wie der Storch im Salat.“ Sie reissen die Hinterbeine extrem nach oben, weil die Transportgamaschen im ersten Moment anscheinend an den Gelenken ungewohnt sind. Meist gewöhnen sich die Pferde jedoch recht schnell an die Transportgamaschen.

Auch das Anlegen der Transportgamaschen erfordert ein wenig Übung. Die Klettverschlüsse müssen immer außen sein, wenn Sie diese am Pferdebein befestigen. Meist sind sie anatomisch geschnitten, sodass man sehr schnell weiß welche vorne und hinten angebracht werden müssen.
Wichtig ist, dass die Transportgamaschen außen aus einem stabilem Material hergestellt sind, dass man auch nach dem Transport mal leicht abwischen kann, denn es kann schon passieren, dass die hinteren Transportgamaschen vom Pferd bei der Fahrt vollgeäpfelt werden.

Transportgamaschen

Transportgamaschen

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Stallgamaschen oder Bandagen

Manche Pferdebesitzer schützen die Beines Ihres Pferdes gegen äußere Verletzungen mit Bandagen. Bandagen kommen sowohl beim Reiten als auch in der Box zum Einsatz. Beim Reiten werden sie überwiegend beim Dressurreiten verwendet. Der Schlag- oder Trittschutz einer Bandage ist nicht sonderlich hoch. Es gibt hier effektivere Schutzgamaschen aus dickeren Materialien, wie z.B. Fesselkopfgamaschen aus Neopren. Dass Bandagen keine Stützfunktion für die Sehnen haben, dürfte sich mittlerweile bei nahezu allen Pferdebesitzern herumgesprochen haben. Bei Pferdebeinen können Kräfte herrschen, die im Tonnenbereich liegen. Derartige Kräfte können nicht von einem Stück Stoff aufgefangen werden. Nicht mal Hartschalengamaschen können dies auffangen. Folglich haben Pferdegamaschen keine Stützfunktion sondern nur eine Schutzfunktion.

Bei nicht fachmännisch angelegten Bandagen kann man auch leicht einen sogenannten Bandagendruck am Pferdebein verursachen, d.h. es kann einen Lymph- und oder Blutstau geben, welches sogar eine Lahmheit des Pferdes nach sich ziehen kann. Des weiteren können sich durchnässte Bandagen leicht ausdehnen und am Pferdebein rutschen.

Insbesondere wenn die Pferde mit 4 bandagierten Beinen über Nacht in der Box stehen kann ein Lymphstau geradezu vorprogrammiert sein. Hiervon kann man nur abraten. Wenn man das Pferdebein in der Box vor Verletzungen schützen möchte, eignen sich hierfür besser spezielle Stallgamaschen. Diese haben den Vorteil, dass sie meist eine stärkere Schutzwirkung durch eine dickere Polsterung haben und das Pferdebein nicht einengen. Besonders Stallgamaschen mit Klettverschlüssen lassen sich leicht und schnell anlegen und wieder abnehmen, was auch dem Stallpersonal zugemutet werden kann. Es gibt auch Ausführungen, die außen wasserdicht sind, was sowohl in der Box sinnvoll sein kann, wenn das Pferd pinkelt und die Beine dabei vollspritzen als auch beim Gang auf das Paddock. Bei manchen Pferden kann man diese Stallgamaschen auch beim Koppelgang am Bein lassen.

Ganz immens wichtig bei der Auswahl der Stallgamaschen ist die hohe Atmungsaktivität der eingesetzten Materialien. Nur so kann ein Hitzestau unter den Gamaschen bei stundenlangem Tragen vermieden werden.

Atmungsaktive Stallgamaschen

Stallgamaschen, Gamaschen ohne Hitzestau

 

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Gamaschen für Pferde beim Reiten – ja oder nein?

Wickelt man beim Reiten Gamaschen um die Pferdebeine? Kann man mit Gamaschen bei den Pferden die Gelenke und Sehnen unterstützen? Haben Gamaschen für die Pferdebeine eine stützende Wirkung? Fragen über Fragen, die sich in diesem Zusammenhang auftun. Hier scheiden sich die Geister. Die eine Hälfte sagt, Gamaschen sind ein wichtiger Schutz für die Pferdebeine beim Reiten. Andere sind der Meinung beim Reiten benötigt man keine. Noch andere bevorzugen bei Ihren Pferden nur Stallgamaschen in der Box oder kaufen sich die Gamaschen für Ihre Pferde nur in den passenden modischen Farbkombinationen zur Schabracke oder Satteldecke, damit ihr Pferd beim Reiten schick aussieht.

In der Werbung wird hier viel versprochen. Da wird von sehnenstützender Wirkung gesprochen oder schockabsorbierenden Materialien. Manch ein Pferdebesitzer lässt sich da verunsichern. Besonders unsicher werden die Pferdebesitzer gemacht, deren Pferde schon mal an einer Fesselträgerentzündung oder sonst einer Sehnenverletzung gelitten haben.

Gamaschen für Pferde werden aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt. Man bekommt Sie mit Außenmaterialien aus Leder, Neopren oder Kunststoff. Das Innenfutter variiert von echtem Lammfell über Kunstfell bis zu Neopren, Fleece oder Leder.

Ein Pferd, das nicht beschlagen ist, braucht normalerweise beim Reiten keinen Trittschutz. Beim Springen, im Gelände und bei beschlagenen Pferden kann man als reinen Schlagschutz gegen äußere Einflüsse Gamaschen verwenden. Hierfür würden sich z.B. Fesselkopfgamaschen recht gut eignen, da diese weich mit der Bewegung des Pferdebeines mitgehen. Manch einer bevorzugt aber auch für die Vielseitigkeit oder zum Springen eher Hartschalengamaschen, da sich diese nicht so leicht mit Wasser vollsaugen können.

Prinzipiell sind dem Geschmack des Pferdebesitzers keine Grenzen gesetzt, wobei wir immer dafür plädieren würden, dafür Sorge zu tragen, dass das Pferdebein und hier insbesondere das Fesselgelenk, sowie die Sehnen und Bänder, durch die verwendeten Gamaschen nicht eingeengt werden und die Bewegungsfreiheit erhalten bleibt. Wichtig ist auch hier immer die optimale Größe der Gamaschen für das Pferdebein auszuwählen, damit keine Druckstellen verursacht werden.

Gerade bei einem Pferd mit einem Sehnenschaden würden wir empfehlen optimal sitzende Fesselkopfgamaschen zum Reiten zu verwenden. Bei einem Pferd mit einem Sehnenschaden ist es besonders wichtig sich große Mühe bei der Auswahl der geeigneten Gamaschen zu geben. Fachmännische Beratung vor dem Kauf ist hier ganz essentiell.

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Bandagieren – wie macht man es richtig?

Wie man eine Bandage richtig am Pferdebein anlegt, sollte wirklich gut geübt werden. Durch falsche Handhabung entstehen verschiedene Gefahrenquellen. Bandagiert man zu locker, kann es passieren, dass die Bandage anfängt zu rutschen oder sogar ganz aufgeht. Das kann zur Folge haben, dass das Pferd darauftritt oder sich darin sogar verheddert und / oder stolpert. Dies kann üble Verletzungen nach sich ziehen. Bandagiert man zu fest, kann man einen Bandagendruck am Pferdebein erzeugen. Dies kann für das Pferd sehr unangenehm werden, da der Lymph- und Blutfluss beeinträchtigt wird. Nach Abnehmen der Bandage kann das Pferdebein zuerst stark anschwellen und es können auch die Haare ausfallen. Manche Pferde behalten hiervon ein Leben lang eine bleibende Erinnerung. Erkennbar sind solche Stellen an den weißen Haaren, die dort nachwachsen.

Wie bandagiert man jetzt richtig? Man legt die Bandage unterhalb des Vorderfußwurzelgelenks oder bei den Hinterbeinen unterhalb des Sprunggelenks an. Nun wickelt man gleichmäßig, nicht zu eng und nicht zu locker hinunter bis unter das Fesselgelenk. Von hier geht es wieder zurück nach oben zum Ausgangspunkt zurück. Wie stark der Zug sein sollte muss man im Gefühl haben. Wenn man noch nie bandagiert hat, sollte man sich dies das erste Mal von einem erfahrenen Reiter zeigen lassen und ein wenig am Pferdebein üben. Man bekommt dann recht schnell ein Gefühl für die Stärke des Anzugs. Sicherlich variiert dieser auch noch in Abhängigkeit der verwendeten Bandage. Es gibt hochelastische Bandagen oder Bandagen aus Fleecematerial. Es ist auch immer empfehlenswert eine Unterlage unter die Bandagen zu legen. Diese sogenannten Bandagierunterlagen sind innen meist mit einer flauschigen Wattierung gefüllt, die sich bei Druck zusammendrückt.  So kann entsteht ein Luftpolster zwischen Bandagen und Pferdebein und die Gefahr des Bandagendrucks wird auch verringert.

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Fesselkopfgamaschen Stützfunktion?

Immer wieder erhalten wir email-Anfragen unserer Kunden, die auf der Suche nach Gamaschen für Pferde sind, die das Pferdebein optimal stützen und hier insbesondere eine Stützfunktion auf z.B. das Fesselgelenk oder die Sehnen ausüben. Die Pferdebeine sind schließlich das wertvollste und verletzungsanfälligste Körperteil unserer Vierbeiner. Leider leiden auch sehr viele Pferde unter Sehnenverletzungen, z.B. Fesselträgerentzündungen, Faserrisse der oberflächlichen oder tiefen Beugesehne etc. Als zukünftigen Schutz und zur Vermeidung von Rückfällen bei derartigen Erkrankungen erhoffen sich viele Pferdebesitzer eine Unterstützung durch geeignete Gamaschen und hier insbesondere Fesselkopfgamaschen.

Leider ist es jedoch in der Realität so, daß auf einem Pferdebein derartig hohe Kräfte herrschen, daß weder irgendeine Bandage noch Pferdegamaschen hier eine ausreichende Stützfunktion ausüben können. Gamaschen für Pferde dienen einzig und allein als Schlag- und Trittschutz. Dies ist in vielen verschiedenen Sparten der Reiterei sinnvoll. Beim Dressurreiten kann sich das Pferd in den Seitengängen selbst streifen oder  beim vermehrten Untertreten sich selbst in die Vorderbeine treten. Beim Springen kann sich das Pferd durch enge Wendungen oder das Gegenschlagen der Beine an den Hindenisstangen verletzen. Im Gelände können unwegsame Wege oder spitze Gegenstände wie z.B. Äste schnell mal Verletzungen verursachen. All dies kann durch stabile Gamaschen für die Pferde vermieden werden.  Es kann auch immer mal passieren, daß sich ein Pferd selbst tritt und sich auf diese Art und Weise selbst üble Verletzungen zufügen. Besonders schlimm kann es werden, wenn das Pferd beschlagen ist. Pferdegamaschen sind daher einzig und allein ein sinnvoller Schutz, um das Pferdebein vor äußeren Verletzungen zu schützen.

Sinn macht es daher auch nur alle 4 Pferdebeine mit Gamaschen zu versehen, um hier einen optimalen Rundumschutz zu gewährleisten, denn warum sollte ein Hinterbein weniger anfällig vor äußeren Verletzungen sein als ein Vorderbein?

Glauben Sie also diesem Ammenmärchen, daß Gamaschen eine Stützfunktion ausüben können nicht länger, aber schützen Sie dennoch die wertvollen Beine Ihres Pferdes vor äußeren Verletzungen durch optimal angepasste Fesselkopfgamaschen. Wir empfehlen Ihnen hier unser Topmodell Fesselkopfgamaschen “Free walking”.

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“Hitzestau unter Bandagen und Gamaschen, Schäden an den Sehnen …” Zitat aus Bayern´s Pferde 8/2010

Gamaschen und Bandagen werden beim Reiten als gewisse Schutzfunktion vor äußeren Schlag- und Trittverletzungen angelegt.  Dass zu festes Bandagieren den Lymphfluss im Pferdebein beeinträchtigt ist seit langem bekannt und wurde auch in wissenschaftlichen Dissertationen der Tierärztlichen Hochschulen Hannover und München nachgewiesen.
Gleiches gilt für zu eng sitzende Gamaschen.

Wir nehmen Bezug auf die Veröffentlichung „Das Gewebe verkümmert mit der Zeit“ aus der Zeitschrift Bayern´s Pferde Ausgabe 8/2010.

Es wird von einer Humanstudie gesprochen in welcher festgestellt wurde, daß die Leistungsfähigkeit der Sehnen mit zunehmender Erwärmung abnimmt und bei 60 Grad ein sofortiger Sehnenschaden eintritt. Hier wird von Ergebnissen aus einer Laborsituation gesprochen und gleichzeitig von Lahmheiten am Pferd. Der Erkenntnis, dass zu hohe Temperaturen ab 60 Grad „Gift für´s Pferdebein“ sind können wir nur zustimmen … denn die Eiweißverbindungen im Körper fangen bereits ab ca. 42 Grad an zu koagulieren, was letztendlich zum Tod des gesamten Organismus führt.

Lt. diesem Artikel konnte in der Praxis eine Erwärmung des Gewebes unter einer Bandage /Gamasche von 33 Grad in der Ruhe und 36 Grad in Bewegung festgestellt werden. Derartige Erwärmungen fördern die Durchblutung im Bein, sind aus unserer Sicht jedoch keinesfalls schädlich für das Pferdebein. Man bedenke bitte, daß die übliche Körpertemperatur des Pferdes 37,5 bis 38,5 °C beträgt.

Wir sind der Meinung, daß der Einsatz von Bandagen oder Gamaschen bei Verwendung als Schlag- und Trittschutz während des Reitens keine Gesundheitsbeeinträchtigung für das Pferd darstellen. Die Gamaschen kommen hier ja nur 1- 2 Stunden zum Einsatz. Voraussetzung ist selbstverständlich immer die richtige Anwendung. Wir würden allerdings dringend davon abraten während dem Reiten Pferdegamaschen zu verwenden, die gleichzeitig noch durchblutungsfördernde Eigenschaften aufweisen, also z.B. Pferdegamaschen mit einem Keramik-Innenfutter. Wir würden Ihnen empfehlen derartige wärmetherapeutische Pferdegamaschen NUR während der Ruhephase des Pferdes in Form von Stallgamaschen zu verwenden.

ABER:
Das Bandagieren während der Ruhephase in der Box sollte aus den bereits angesprochenen Gründen (Beeinträchtigung des Lymphflusses) vermieden werden. Beim Einsatz von Gamaschen in der Box (sogenannten Stallgamaschen) während der Ruhephase und somit über mehrere Stunden sollten Sie auf folgendes achten:

  • größtmögliche Atmungsaktivität der Außen- und Innenmaterialien bei den verwendeten Stallgamaschen
  • keine zu dicken Bandagierkissen, da hierunter leichter ein Wärmestau entstehen kann
Atmungsaktive Stallgamaschen

Stallgamaschen, Gamaschen ohne Hitzestau

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