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Wie verlade ich mein Pferd sicher in den Pferdeanhänger

Nicht jedes Pferd ist auch so geübt im Pferdeanhänger fahren wie beispielsweise ein Turnierpferd, das regelmäßig auf´s Turnier gefahren wird. Doch auch nicht jedes Turnierpferd wird ordnungsgemäß und sicher verladen. Wie mache ich es richtig?

Bevor man das Pferd auf den Anhänger bringt, sollte man die Pferdebeine vor evtl. Verletzungen schützen. Hierfür verwendet man am besten Transportgamaschen. Transportgamaschen sind dicke Gamaschen die man an den Vorder- sowie Hinterbeinen des Pferdes anbringt. Das Verletzungsrisiko beim Verladen und auch während der Fahrt wird mit Transportgamaschen erheblich vermindert. Alternativ zu den Transportgamaschen kann man sein Pferd auch bandagieren. Hierfür verwendet man am besten dicke Bandagierunterlagen, die weit hinaufreichen.

Wer seinem Pferd beim Fahren mit dem Anhänger etwas Gutes tun möchte, kann auch ein Heunetz in den Anhänger hängen. Hier sollte man darauf achten, dass das Heunetz nicht zu tief hängt und das Pferd evtl. reintreten könnte. Wenn man zwei Pferde fährt, sollte man kontrollieren, ob beide Pferde an das Heunetz gelangen, denn sonst könnte es unter Umständen zu einem Futterstreit während der Fahrt kommen.

Beim Verladen des Pferdes sollte man IMMER mindestens zu zweit sein. Man führt das Pferd gerade auf die Rampe des Pferdeanhängers. Hierbei sollte man auch darauf achten, dass die Rampe des Anhängers nicht kippt sondern gerade auf dem Boden aufliegen kann. Sollte das Pferd seitlich weg laufen, so sollte die zweite Person das Pferd seitlich begrenzen. Dies kann man zum Beispiel mit einer Longe tun. Manche Pferde haben Probleme damit in die „enge“ Seite des Anhängers zu gehen. Hier ist es oft sehr hilfreich, wenn man die Trennwand auf eine Seite stellt. Somit kommt es dem Pferd nicht mehr so eng vor.

Wenn das Pferd auf den Anhänger gelaufen ist, ist es wichtig, dass man die Sicherheitsstange so schnell wie möglich zuerst schliesst. Erst wenn die Stange eingehängt und gesichert ist, sollte das Pferd vorne angebunden werden. Hängt man sein Pferd erst vorne an, kann es passieren, dass es sich beispielsweise erschrickt und nach hinten raus will. Wenn es in diesem Fall angehängt ist, kann es nicht mehr weiter zurück und könnte im schlimmsten Fall in Panik geraten und sich im Strick aufhängen.

Das A und O beim Verladen ist auch die Ruhe des Pferdebesitzers. Man sollte sein Pferd und vor allem kein junges Pferd niemals schnell und unter Zeitdruck verladen. Dies macht die Pferde unsicher und das Verletzungsrisiko wird auch wieder erhöht.

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Transportgamaschen – wer die Wahl hat – hat die Qual?

Die Pferdebeine sollten beim Transport auf  jeden Fall ausreichend mit Transportgamaschen geschützt werden, denn beim Hängerfahren vor allen Dingen in den Kurven haben die Pferde oft erhebliche Probleme sich im Hänger auszubalancieren und treten oft hin und her. Da kann es schon mal passieren, dass sie sich selbst dabei treten. Auch beim Ein- und Ausladen kann das Pferd mal unerwartet irgendwo abrutschen und mit dem Fesselkopf oder Röhrbein irgendwo hängen bleiben. Um Verletzungen in so einem Fall zu vermeiden, sollten Pferde daher nur mit Transportgamaschen transportiert werden. Transportgamaschen gibt es in allen möglichen Farben und Formen. Es gibt kurze und lange Ausführungen, günstige und sehr teuere Varianten. Früher hatte man Transportgamaschen aus Filz, die  mit Schnallen geschlossen wurden. Diese hatten allerdings den Nachteil, dass sie nicht gewaschen werden konnten. Diese rochen dann nach einiger Zeit sehr streng. Pferde pinkeln und äpfeln ja sehr oft während einer Hängerfahrt und da kommen schon mal einige Spritzer an die Transportgamaschen.

Heutzutage werden modernere Funktionsmaterialien für die Herstellung von Transportgamaschen verwendet, die auch waschbar sind. Bevorzugen sollte man eher die längere Ausführung, die auch die Karpalgelenke vorne und die Sprunggelenke hinten schützt. Auch die Hufe und der Kronrand sollten von den Transportgamaschen gut bedeckt werden. Geschlossen werden die Transportgamaschen üblicherweise mit Klettverschlüssen. Als Außenmaterial sollte ein robuster stabiler Stoff zum Einsatz kommen, der auch mal nur mit einem feuchten Lappen abgewischt werden kann. Im Innenbereich sollte ein weiches Teddyfellfutter oder Fleecefutter zum Einsatz kommen, das wie das Außenmaterial auch, hoch atmungsaktiv sein sollte. Dazwischen empfiehlt sich eine dicke stabile Wattierung als Schlag- und Polsterschutz.

Wir haben lange getestet bis wir eine Ausführung gefunden haben, die die Pferdebeine optimal schützt.

Wichtig vor dem Kauf ist aber immer die individuelle Beratung vor dem Kauf, denn jedes Pferd ist ein klein wenig anders. Transportieren Sie Ihr Pferd das allererste Mal mit Transportgamaschen, sollten Sie vor dem ersten Verladen die Transportgamaschen auf jeden Fall schon ein paarmal vorher probehalber angelegt haben, damit sich das Pferd langsam daran gewöhnen kann, denn das Tragen ist für das Pferd zuerst etwas unangenehm. Aber mit etwas Übung gewöhnt sich das Pferd sehr schnell daran.

Transportgamaschen

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Transportgamaschen anlegen

Wenn man Pferde transportiert sollte man die Beine der Pferde vor Verletzungen schützen. Beim Be- und Entladen kann es schnell mal passieren, dass die Pferde seitlich von der Rampe abrutschen. Auch beim Hängerfahren stehen manche Pferde sehr unruhig und können sich selbst leicht treten und verletzen. Aus diesem Grund ist ein Transportschutz sehr empfehlenswert. Es besteht die Möglichkeit die Beine mit dicken Bandagierkissen und Bandagen zu schützen oder man entscheidet sich sofort für richtige Transportgamaschen. Transportgamaschen sollten immer sehr dick wattiert sein, damit sie das Pferdebein auch optimal gegen äußere Einflüsse abpolstern. Auch ein anatomischer Schnitt der Transportgamaschen ist von Vorteil, d.h. die Transportgamaschen für die Vorderbeine sind meist anders geschnitten als die Transportgamaschen für die Hinterbeine. Das hat auch seinen Sinn. Sie sollten darauf achten, dass die Transportgamaschen ausreichend lang geschnitten sind, sodass sowohl die Karpalgelenke vorne als auch das Sprunggelenk hinten gut geschützt sind. Dies ist auch ein wesentlicher Vorteil im Vergleich zur Verwendung von Bandagierkissen + Bandagen.

Trägt ein Pferd das erste Mal Transportgamaschen laufen die Pferde meist am Anfang … wie sagt man so schön … „wie der Storch im Salat.“ Sie reissen die Hinterbeine extrem nach oben, weil die Transportgamaschen im ersten Moment anscheinend an den Gelenken ungewohnt sind. Meist gewöhnen sich die Pferde jedoch recht schnell an die Transportgamaschen.

Auch das Anlegen der Transportgamaschen erfordert ein wenig Übung. Die Klettverschlüsse müssen immer außen sein, wenn Sie diese am Pferdebein befestigen. Meist sind sie anatomisch geschnitten, sodass man sehr schnell weiß welche vorne und hinten angebracht werden müssen.
Wichtig ist, dass die Transportgamaschen außen aus einem stabilem Material hergestellt sind, dass man auch nach dem Transport mal leicht abwischen kann, denn es kann schon passieren, dass die hinteren Transportgamaschen vom Pferd bei der Fahrt vollgeäpfelt werden.

Transportgamaschen

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