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Deckhengst Weltmeyer und Wolkenstein II verstorben

Dies dürfte wohl einer der schwärzesten Wochen des Niedersächsischen Landgestüts Celle sein. Innerhalb weniger Tage verstarben 2 der gefragtesten Deckhengste. Der Deckhengst Weltmeyer – der Jahrhundert-Ausnahmehengst des Dressursports, musste am 28.06.2011 aufgrund einer schweren Kolik im Alter von 27 Jahren eingeschläfert werden. Nur wenige Tage später, am 01.07.2011 folgte ihm sein Sohn Wolkenstein II im Alter von 21 Jahren. Er war morgens noch im Deckeinsatz und verstarb nachmittags plötzlich, wahrscheinlich infolge eines Aortaabrisses.

Weltmeyer hat die Dressurszene mit zahlreichen gekörten Nachkommen und Staatsprämienstuten geprägt. Seine äußerst bewegungsstarken Nachkommen sind meist von äußerster Rittigkeit, verbunden mit einer hohen Versammlungsbereitschaft und Sensibiliät. Weltmeyer ist einer der wenigen Hengste, der in der Hengstleistungsprüfung in allen “Indices über 140 Punkte” erzielte. Über 2200 seiner Nachkommen sind im Sport gemeldet. Der Schwerpunkt liegt eindeutig in der Dressur. Bekannte Nachkommen sind z.B. “Wie Weltmeyer” oder “Weltall”.

Unser Pferde – Model, das auf unseren Shop-Fotos, unsere Pferdedecken vorstellt stammt von Weltruhm, einem Sohn des Weltmeyer ab.

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Totilas – ein phänomenales Pferd?

Kaum um ein anderes Pferd wurde jemals soviel Rummel gemacht wie über den bereits jetzt legendären Totilas (ehemals Moorlands´ Totilas). Man spricht von “Wunderpferd” und “Jahrhundertpferd”, gemeint ist Totilas, ein Niederländisches Warmblut von Garibaldi. Sein früherer Reiter Edward Gals machte Totilas international bekannt. Berühmt wurde Totilas u.a. durch seine besonders auffallende und hohe Vorderbeinaktion in Reiterfachkreisen auch gleichzeitig sehr umstritten ist. Ende 2010 wurde Totilas für den bisher höchsten Preis, der je für ein Dressurpferd bezahlt wurde, nach Deutschland in den Gemeinschaftsbesitz von Ann-Kathrin Linsenhoff und Paul Schockemöhle verkauft. Man munkelt einen Kaufpreis zwischen 10-15 Millionen Euro.

Sein neuer Reiter heißt Matthias Alexander Rath, der Stiefsohn von Ann-Kathrin Linsenhoff. Auf den Reitturnieren auf welchen Totilas gemeldet ist, ist der Zuschauerandrang bereits auf den Abreiteplätzen riesig groß, um den imposanten “Schwarzen” zu sehen. Neben dem sportlichen Einsatz unter Rath, ist der Hengst auch im Deckeinsatz. Die Decktaxe beträgt 8000.- Euro pro tragender Stute. Die Fohlen des Hengstes gehen mit Preisspitzen bei Auktionen weg.

Das Pferdeleben eines derart wertvollen Pferdes hat aber auch so seine Schattenseiten. Ein Koppelleben, das für das Lauftier Pferd, nahezu normal ist, ist für Totilas tabu, denn die Verletzungsgefahr wäre hier viel zu groß. Lt. Presseberichten ist er ein sehr verspielter Hengst und damit es ihm nicht zu langeweilig wird, hängen  in seiner Box 2 Spielbälle.

Wird Totilas die Hengstlegende “Donnerhall” übertreffen? Oder hat er dies bereits getan?

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