Haltbarkeit von Reitsportartikeln …

Wir alle wissen … Pferde sind große kräftige Tiere.
Bei einem Pferd oder auch zwischen 2 Pferden können schnell mal Kräfte herrschen, die im Tonnenbereich liegen können. Es gibt keinen Stoff und kein Garn, daß im Zweifelsfall derartigen Kräften standhalten kann. Selbst eine Ritterrüstung kann durch einen Pferdeschlag Beulen davontragen.

Fesselkopfgamaschen oder auch Transportgamaschen dienen dazu das Pferdebein vor Verletzungen zu schützen. So kann es auch sein, daß sich ein Pferd selbst tritt, die Pferdegamaschen kaputt gehen, aber das Pferdebein heil bleibt. Genau das ist die Aufgabe von z.B. Transportgamaschen. Wenn dies passiert, so ist dies kein Materialfehler des Produktes, sondern das Produkt hat seine Aufgabe erfüllt, nämlich das Pferdebein vor Verletzungen zu schützen.

Gleiches gilt für viele andere Artikel aus dem Reitsportbereich. Auch bei einem Longiergurt können z.B. die Ringe ausreissen, wenn der Benutzer versucht, das Pferd ziemlich eng auszubinden und/oder wenn es durch äußere Einflüsse in Panik gerät. Es gibt keine Möglichkeit einen Ring an einem Longiergurt so zu befestigen, daß dieser nicht im Zweifelsfall durch die Hebelwirkung eines Ausbinders abgerissen werden kann. Und daß ist eigentlich auch gut so, denn dadurch wird verhindert, daß sich das Pferd schwer verletzt.

Ein weiteres Beispiel sind Pferdedecken. Die Kreuzbegurtung an unseren Pferdedecken sind so befestigt, daß Sie im Zweifelsfall, d.h. wenn sich das Pferd mal irgendwo „verheddern“ sollte oder hängenbleibt, abreisst.
Eine abgerissene Kreuzbegurtung ist für ein paar Euros mal wieder schnell vom Schneider angenäht. Nachfolgend sehen Sie die Bilder eines Pferdes, das mit einer Pferdedecke eingedeckt war. Es wurde mit dieser Pferdedecke (es handelte sich selbstverständlich um KEINE Pferdedecke aus unserem Sortiment) auf das Paddock geführt. Das Stallpersonal hatte das Koppeltor nicht weit genug geöffnet, sodaß sich die Metallrohre des Koppeltores in der Kreuzbegurtung der Pferdedecke verhakten mit der Folge, daß das Pferd regelrecht an das Koppeltor „gefesselt“ war. Die Kreuzbegurtung der Pferdedecke riss zuerst nicht ab … erst nach äußerst verzweifelten Befreiungsversuchen des Pferdes. Das Ergebnis sehen Sie auf den nachfolgenden Bildern:

Bitte klicken Sie zum Vergrößern auf die Bilder

Daher sollte die Kreuzbegurtung einer Pferdedecke nicht ganz so fest angenäht sein, denn diese kann schnell wieder repariert werden. Das Pferd mit dieser Verletzung war ein 3/4 Jahr unreitbar und der Besitzer um mehrere tausend Euros Behandlungskosten ärmer. Von den Schmerzen, die dieses Pferd erleiden musste, ganz zu Schweigen.

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